DISS-Journal 33 erschienen

Die Ausgabe 33 der Institutszeitschrift des DISS ist erschienen. Wie immer können Sie das DISS-Journal kostenlos als PDF-Datei herunterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feiern! Trotz alledem!

Drei Jahrzehnte, ist das kurz oder lang? Seit 1987 forscht das DISS zu den Themen Rassismus und Einwanderung, zur extremen Rechten, zu Antisemitismus und Diskurstheorie. Mit dem Erscheinen dieses DISS-Journals feiern wir das 30-jährige Bestehen des Instituts.

Nach wie vor sind Analysen und Interventionen der kritischen Sozialforschung dringend notwendig. In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns deshalb mit der Normalisierung von Racial Profiling und mit dem kleiner gewordenen Sagbarkeitsfeld für die Kritik an Grundrechtsverletzungen. Außerdem geht es um die Geschichte der völkischen Bewegung und die Aktualität völkischer Diskurse. Weitere Themen sind das Narrativ vom „dummen Nazi“ und die wirkmächtige Sozialfigur des „kleinen Mannes“. Wir beleuchten, wie die NPD auf ihr Nicht-Verbot reagierte und wie Pegida und die populistische extreme Rechte in der FAZ verhandelt wurden.

 

Inhalt:

Autoritarismus im Namen der Frauenrechte
Die gesellschaftspolitischen Folgen der Silvester-Ereignisse
Von Isolde Aigner

„‚Nafris’ – wo ist das Problem?“
Oder: Der aktuelle Umgang mit ‚Racial Profiling’ als Indiz für eine Rechtsverschiebung des öffentlichen Diskurses
Von Thomas Kunz

Der „kleine Mann“ und sein großer Auftritt – mal wieder
Von Wolfgang Kastrup

Volk, völkisch, völkische Bewegung
Von Helmut Kellershohn

„… diese warme Badewanne, in der unser Volk ertrinkt“
Gespräche über die Dekadenz im Institut für Staatspolitik
Von Tobias Wallmeyer

„Stunde des Triumphs“ und „tödliche Weichenstellung“?
Das Nichtverbot der NPD aus Sicht der NPD
Von Martin Dietzsch

„Faschos sind doof“, die Nation ist normal!
Über ein altes und beliebtes Narrativ zur Erklärung von Rechtsextremismus
Von Robin Heun

Schnittstellen und Abgrenzungen
Zum Umgang der FAZ mit der populistischen extremen Rechten
Von Roisin Ludwig und Regina Wamper

Eine profunde Auseinandersetzung mit dem Rechtsruck in Deutschland
Eine Rezension von Michael Lausberg

Kontinuität des Antiziganismus aus verschiedenen Blickwinkeln
Eine Rezension von Alexandra Graevskaia

Englischsprachige Forschungsliteratur
Rezensionen von Jobst Paul

It‘s not over till it‘s over:
Wie Großbritannien sich am Brexit abarbeitet.
Robert Tonks, Vorsitzender der Deutsch-Britischen Gesellschaft Duisburg, im DISS-Interview.

30 Jahre DISS: Fotos

30 Jahre DISS – Glückwünsche und Begegnungen
Ulrich Brieler, Fabian Virchow, Thomas Kunz, Jürgen Link, Martin Edjabou, Xavi Giro

DISS-Journal 32 erschienen

diss-journal-32-titelDie Ausgabe 32 der Institutszeitschrift des DISS ist erschienen. Wie immer können Sie das DISS-Journal kostenlos als PDF-Datei herunterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie weit geht der Rechtsruck?

Im Schwerpunkt dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem politischen Rechtsruck in Deutschland, mit den Wahlerfolgen der AfD und dem Vokabular von Björn Höcke, welches Parallelen zum NS-Sprachgebrauch aufweist. Wir thematisieren, wie Pegida im medio-politischen Diskurs verhandelt wurde und welche Effekte die jeweiligen Deutungsmuster mit sich bringen. Auch richten wir den Blick nach Frankreich und Schweden.

Auf dem Weg zur drittstärksten Partei?
Ein Kommentar zu den jüngsten Wahlerfolgen der AfD
Von Helmut Kellershohn

Zur NS-Rhetorik des AfD-Politikers Björn Höcke
Von Andreas Kemper

Sachsen mal wieder – oder doch globale politische Verwerfungen?
Bemerkungen zum Diskurs über ‚sächsische Verhältnisse‘ im Kontext einer generellen Rechtsverschiebung
Von Tino Heim

Pegida und der Mainstream
Von Regina Wamper

Frankreich auf der Suche nach Identität
Anmerkungen zur aktuellen Debatte
Von Sebastian Chwala

Eure Armut kotzt uns an
EU-Migration und Bettelei in Schweden
Von Cordelia Heß

Pegida als Spiegel und Projektionsfläche
Eine Leseempfehlung von Helmut Kellershohn

Englischsprachige Forschungsliteratur
Ein Überblick von Jobst Paul

Genealogie als Kritik
Eine Skizze für eine Erweiterung Kritischer Diskursanalyse
Von Siegfried Jäger

Das Mombasa-Syndrom oder:
Rassismus à la carte
Von Jobst Paul

Nachruf auf Heinrich Strunk

Heimatfront Flüchtlingsheim
Von Rolf van Raden und Maren Wenzel

DISS-Journal 31 erschienen

Die Ausgabe 31 der Institutszeitschrift des DISS ist erschienen. Wie immer können Sie das DISS-Journal kostenlos als PDF-Datei herunterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grenzen dicht: Die Angst vor dem Kontrollverlust

Schlimmer geht immer: Die Balkanroute ist abgeriegelt, Europa schottet sich noch effektiver ab. Die Zahl der Menschen, die es bis nach Deutschland schaffen, hat abgenommen – das Massensterben im Mittelmeer geht weiter. Die Zustände in den hiesigen Massenunterkünften sind weiter dramatisch.

Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Thema Flucht nach Deutschland und Europa. Wir beleuchten, wie Flucht und Migration medial und politisch als Krise verarbeitet und denormalisiert werden. Hans Uske und Ursula Kreft analysieren die derzeitigen Normalisierungsversuche der deutschen Politik. Mit Blick auf die rassistische Instrumentalisierung der Silvester-Ereignisse plädiert Isolde Aigner für einen neuen solidarischen Feminismus in der Einwanderungsgesellschaft. Und Jürgen Link bringt transnormalistische Alternativen ins Spiel.

Außerdem in dieser Ausgabe: Helmut Kellerhohn kommentiert das AfD-Parteiprogramm und analysiert die völkisch-nationalistischen Implikationen. Ismail Küpeli schreibt über den Krieg in der Türkei und die Rolle Deutschlands. Und: Böhmermann zwischen hate speech und Satire – Jobst Paul nimmt den Fall unter die Lupe.

Inhalt:

Grenzen ziehen ohne Obergrenze.
Die Normalisierung der „Flüchtlingskrise“
Von Ursula Kreft und Hans Uske

Die Massenflucht zwischen Denormalisierung, Normalisierung und transnormalistischen Alternativen
Von Jürgen Link

Wenn das feministische Potenzial wegzubrechen droht
Die Debatten um die Silvester-Ereignisse im Kontext von Postfeminismus
Von Isolde Aigner

Verengungen, Verschiebungen und Auslassungen.
Vorläufige Anmerkungen zum Fluchtdiskurs 2015/2016 in den Medien
Von Margarete Jäger, Regina Wamper und Isolde Aigner

Der Krieg in der Türkei gegen die Kurden und die Rolle Deutschlands
Von Ismail Küpeli

Flucht als Deutungsmuster linker Aktivist_innen
Von Sina Kaiser

Die Kölner Silvesternacht: (Re)Konstruktion eines diskursiven Ereignisses
Von Felix Schneider

Die Aufnahme von Flüchtlingen in den Bundesländern und Kommunen
Eine Rezension von Robin Heun

DISS Presseerklärung zur Debatte um die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln, Duisburg, 16. Februar 2016
In der Debatte um die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln dominieren rassistische und sexistische Deutungsmuster

Schmäh eines Unpolitischen?
Böhmermann zwischen hate speech und Satire
Von Jobst Paul

Nationaler Wettbewerbsstaat auf völkischer Basis
Das AfD-Grundsatzprogramm
Von Helmut Kellershohn

Entfremdung: Renaissance eines Begriffes
Von Wolfgang Kastrup

Beinahe zehn Jahre nach Veröffentlichung der Erstausgabe ist nun die dritte, erweiterte und überarbeitete Auflage des „Lexikons der Vergangenheitsbewältigung“ erschienen.
Eine Rezension von Philipp Erdmann

Glossar für einen diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch
Eine Rezension von Zakaria Rahmani

„Recht auf Stadt reloaded“
Eine Rezension von Maren Wenzel

DISS-Journal 30 erschienen

Die Ausgabe 30 der Institutszeitschrift des DISS ist erschienen. Wie immer können Sie das DISS-Journal kostenlos als PDF-Datei herunterladen.

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Schwerpunktthema in dieser Ausgabe: Auf der Flucht

Die Debatte um Flucht und Migration ist weiterhin Dauerthema im gesamtgesellschaftlichen Diskurs. In diesem DISS-Journal geht es unter anderem um eine kritische Auseinandersetzung mit Positionierungen in der politischen Klasse, um den Einsatz der Bundeswehr in Flüchtlingsunterkünften, sowie um den Diskurs zu Flucht in den italienischen Medien. Außerdem im Heft: Die Rolle von modernen Kommunikationssystemen im Kontext von Flucht, eine Einschätzung zur Entwicklung der AfD in Nordrhein-Westfalen, das Ende der Geschichte eines umstrittenen Kriegsdenkmals in Duisburg sowie Ergebnisse einer Diskursanalyse zu antisemitischen Straftaten und ethnisierter Berichterstattung.

Inhalt:

  • Lebenlassen oder Sterbenlassen? Die Flüchtlingskrise zwingt die politische Klasse in Deutschland zur Offenlegung ihrer Wertgrundlagen
    Von Jobst Paul
  • Soldat mit geflüchtetem Kind
    Über die Rolle der Bundeswehr in der Flüchtlingsdebatte
    Von Maren Wenzel
  • „An den Grenzen stehen 60 Millionen Flüchtlinge. Wie sollen wir dieser Massen Herr werden? Wir können nicht die ganze Welt retten.“ Andreas Scheuer (Generalsekretär der CSU)
    Eine Analyse von Jobst Paul
  • „ …das ist Pack, das sich hier rumgetrieben hat“
    Sigmar Gabriel, SPD-Vorsitzender, am 24. August 2015
    Eine Analyse von Jobst Paul
  • Jetzt kommen die Bilder aus Deutschland. Der Migrations- und Fluchtdiskurs in italienischen Medien
    Von Jörg Senf
  • “… all you need is a mobile phone!” Feldforschung in den mobile Commons
    Von Vassilis S. Tsianos
  • SOS MEDITERRANEE – eine zivilgesellschaftliche Institution nachhaltiger Menschlichkeit
    Von Heiko Kauffmann
  • Kampf um Kobanê, Kampf um den Nahen Osten
    Von Ismail Küpeli
  • Presseerklärung: Das Problem heißt Rassismus
  • Auf dem rechten Weg – Der Landesverband NRW der Alternative für Deutschland
    Von Clemens Schaar
  • Was vom umstrittenen Denkmal übrig blieb
    Von Robin Heun
  • Antiziganismus zwischen Revolution und Völkerkunde
    Rezension zu Wolfgang Wippermann – Niemand ist ein Zigeuner
    Von Stefan Vennmann
  • Die „analytische Untauglichkeit“ des Extremismusbegriffs
    Eine Rezension von Michael Lausberg
  • Ethnisierung von Straftaten
    Diskursanalytische Betrachtung der Berichterstattung über Angriffe auf Synagogen
    Von Melanie Wieschalla
  • Joachim Gauck in Bergen-Belsen zu ‚jüdischer Rache‘ und ‚christlicher Liebe‘
    Von Jobst Paul

 

DISS-Journal 29 erschienen

Die Ausgabe 29 der Institutszeitschrift des DISS ist erschienen. Wie immer können Sie das DISS-Journal kostenlos als PDF-Datei herunterladen.

Das Schwerpunktthema in dieser Ausgabe:

Perspektiven auf Pegida

Die rassistische ‚Mitte‘ der Gesellschaft tritt aus den Wohnzimmern in die Öffentlichkeit: Zehntausende Menschen folgten seit Herbst 2014 der rassistischen Mobilmachung der Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (Pegida). Das aktuelle DISS-Journal setzt sich mit Pegida im Osten und im Westen sowie mit dem rechten Sammelbecken Alternative für Deutschland (AfD) auseinander.

Negativ betroffen von der rassistischen Stimmungsmache sind vor allem auch Geflüchtete und Einwandernde. Heiko Kauffmann von Pro Asyl bezieht Stellung gegen die tödliche europäische Flüchtlingspolitik. Margarete Jäger und Iris Tonks fordern einen grundsätzlichen Perspektivwechsel im medialen Einwanderungsdiskurs. Siegfried Jäger setzt sich kritisch mit der Diskursforschung auseinander und Anna-Lena Dießelmann stellt eine Diskursanalyse der Proteste anlässlich des G8-Gipfels in Heiligendamm 2007 vor. Außerdem im Heft: eine diskurspraktische Initiative zur deutschen Berichterstattung über Griechenland.

 

Inhalt

  • Pegida als sächsisches Phänomen
    Von Michael Nattke und Anna Gorskih
  • Pegida im Westen: Zu viele Köche verderben den braunen Brei
    Ein Blick auf die nordrhein-westfälischen Pegida-Ableger
    Von Maren Wenzel
  • Der (Rechts-)Populismus und die AfD
    Zum extremismustheoretischen Verständnis des (Rechts-)Populismus bei Franz Decker
    Von Jan Ackermann
  • Neokonservative Mobilmachung in Deutschland
    Eine Rezension von Michael Lausberg
  • Die Opfer Europas – Schluss mit der Barbarei!
    Von Heiko Kauffmann
  • Eigene Sichtweisen hinterfragen
    Ergebnisse und Schlussfolgerungen einer Diskursanalyse zur Migration aus Südosteuropa in lokalen Duisburger Medien
    Von Iris Tonks und Margarete Jäger
  • Diskriminierung in der Fankurve
    Eine Rezension von Mark Haarfeldt
  • Diversität verwalten
    Eine Rezension von Iris Tonks
  • Diskursforschung: Was soll das, soll sie was?
    Von Siegfried Jäger
  • Ausnahmezustand Diskursanalyse des G8-Gipfels in Heiligendamm
    Von Anna-Lena Dießelmann
  • Für eine faire Berichterstattung über demokratische Entscheidungen in Griechenland
    Appell von Deutsch-Griechen und Griechen-Deutschen
  • Eine diskurspraktische Initiative
    Von Jürgen Link
  • Die Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx – auch genealogisch gesehen
    Von Wolfgang Kastrup
  • Ministerin Svenja Schulze besucht DISS-Archiv

DISS-Journal 28 erschienen

Die Ausgabe 28 der Institutszeitschrift des DISS ist erschienen. Wie immer können Sie das DISS-Journal kostenlos als PDF-Datei herunterladen:

Titel-DISS-Journal-28

Schwerpunktthema ist dieses mal:

Der NSU-Komplex

In Nordrhein-Westfalen ist der lange geforderte NSU-Untersuchungsausschuss
endlich eingesetzt. In München steht Beate Zschäpe weiter vor dem Oberlandesgericht.
In dieser Ausgabe beschäftigt sich NSU-Prozessbeobachter Friedrich Burschel
mit den Problemen des Münchener Prozesses im gesellschaftlichen
Kontext: Während journalistische Recherchen weiter brisante Informationen
ans Tageslicht bringen, nehmen die Richter*innen keinen direkten
Bezug auf diese medialen Enthüllungen – auch, wenn diese unmittelbar
Auswirkungen auf den Gegenstand haben.
Außerdem kontextualisiert Juliane Karakayali die Taten des NSU mit den
Debatten und Politiken um Migration in den 2000er Jahren. Sie fordert:
Eine Beschäftigung mit dem NSU-Kompex muss dafür Sorge tragen, die
gesellschaftlichen Bedingungen nicht zu historisieren. Bei aktuellen Übergriffen
und Morden an Migrant*innen verlaufe die Aufklärung gleichfalls
schleppend und Rassismus werde als Tatmotiv kaum berücksichtigt.

Aus dem Inhalt:

  • Migrations- und rassismuskritische Perspektiven auf den NSU-Komplex
    Von Juliane Karakayalý
  • Innen und Außen
    Probleme des Münchener NSU-Prozesses im gesellschaftlichen Kontext
    Von Friedrich Burschel
  • „Migrantenkinder“ und „Wir“
    Der erziehungswissenschaftliche Diskurs über den Nationalsozialismus als
    Lerngegenstand in der Einwanderungsgesellschaft*
    Von Rosa Fava
  • Antiziganismus in der „Mitte“ der Gesellschaft:
    Das Beispiel Thilo Sarrazin
    Von Michael Lausberg
  • Was ist neu an „neuer Migration“?
    Ein Werkstattbericht
    Von Katharina Schoenes und Hannah Schultes
  • Die Bio-Paranoia: Alle machen mit
    Von Rolf van Raden
  • Regierung des Fußballs?
    Interview mit Ulrich Brieler
  • „Sexualpädagogik als Praktik sexualisierter Gewalt“
    Der aktuelle Sexualpädagogikdiskurs am Beispiel der medialen Auseinandersetzungum das
    Fachbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt“
    Von Maike Bunt und Marianne Brenner
  • Wider die Ökonomisierung des Bildungssystems
    Eine Rezension von Niels Brockmeyer
  • Der Problembär im deutschen Wald
    Eine Rezension von Rolf van Raden
  • Völkischer Nationalismus und Rechtspopulismus
    Thesen des AK Rechts im DISS (Helmut Kellershohn, Mark Haarfeldt, Michael Lausberg, Martin Dietzsch, Lenard Suermann.)
  • Gefällte Helden
    Von Martin Dietzsch
  • Antisemitische Kritik Israels?
    Ein Debattenbeitrag von Moshe Zuckermann
  • One Night in Hongkong…
    Eine kurze Begegnung mit „Occupy Central“ am 03.10.2014
    Von Iris und Robert Tonks
  • DISS-Projekt:
    Spurensuche.
    Zur Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma in Duisburg
  • DISS-Projekt:
    Expertise zu „What Comics can do“
  • Die Diskurswerkstatt entwickelt ein
    Workshop-Konzept zur Einführung in die
    Kritische Diskursanalyse (KDA)
    Von Isolde Aigner

 

 

 

DISS-Journal 27 erschienen

Die Ausgabe 27 der Institutszeitschrift des DISS ist erschienen. Wie immer können Sie das DISS-Journal kostenlos als PDF-Datei herunterladen.

Schwerpunktthema ist dieses mal:

Quo vadis, Ukraine?

Nach der Wahl von Petro Poroschenko zum Präsidenten hat sich die Lage in der Ukraine nicht beruhigt. Im Osten des Landes gehen Militäreinheiten gewaltsam gegen angebliche und tatsächliche Seperatisten vor. In Kiew fordert der ebenfalls neu gewählte Bürgermeister Vitali Klitschko die zum Teil paramilitarisch organisierten Maidan-Demonstrant*innen auf: Baut die Barrikaden ab, beendet die Proteste. Doch längst nicht alle wollen gehen. Der militante Rechte Sektor, für dessen Entwaffnung das Parlament eigentlich gestimmt hatte, ist weiterhin sichtbar an den Maidan-Protesten beteiligt und setzt die Ubergangsregierung unter Druck. In der Regierung selbst mischt die extrem rechte Swoboda-Partei kräftig mit. Im DISS-Journal-Schwerpunkt zur  Lage in der Ukraine richten wir unseren Blick auf die Organisation und den Einfluss der rechten Gruppen. Wir berichten von vor Ort aus der Westukraine und vom Maidan in Kiew.

Inhalt des DISS-Journals 27

Mark Haarfeld
Intervention von rechts in der Ukraine

Rolf van Raden
Tief im Westen der Ukraine

Rolf van Raden
Ukraine: Keine einfachen Antworten

Helmut Kellershohn
Turbulenzen im jungkonservativen Lager.
Die AfD als “Staubsauger” und “Kantenschere”?

Robin Heun
100 Jahre erster Weltkrieg – 40 Jahre diskursive Kämpfe um Kriegsdenkmäler

Michael Lausberg
Rassistische “Zigeunerpolitik” im Deutschen Kaiserrreich

Ismail Küpeli
Rassismus und Antiziganismus in Portugal

Felix Kronau
Radikaler Antisemitismus – Wo Luhmann und Adorno sich gute Nacht sagen

Siegfried Jäger
Im Namen der Freiheit
Ein kurzer Essay zu Albert Camus, Friedrich Nietzsche, Michael Foucault und Co

Wolfgang Kastrup / Helmut Kellershohn
“Metamorphosen des Kapitals”
Tino Heims grundlegende Arbeit zur Weiterentwicklung kritischer Gesellschaftstheorie

Wolfgang Kastrup
Zur Lage des Marxismus. Ein Tagungsbericht

Michael Lausberg
Aufgaben und Forschungsfelder der interkulturellen Philosophie

DISS
DISS-Studie zur rechten Stimmungsmache

Lexikonprojekt: Kampfbegriffe der extremen Rechten

Die PDF-Datei mit der gesamten Ausgabe finden Sie unter dem folgendem Link
http://www.diss-duisburg.de/download/dissjournal-dl/DISS-Journal-27-2014.pdf

DISS-Journal 26 erschienen

Die neue Ausgabe der Instituszeitschrift des DISS ist als PDF abrufbar:
http://www.diss-duisburg.de/download/dissjournal-dl/DISS-Journal-26-2013.pdf

titel-diss-journal-26

Wahrheit, welche Wahrheit?

Die Bundestagswahl ist seit einiger Zeit vorbei, eine neue Regierung gibt es noch nicht. Dafür aber eine neue Partei, die nur knapp den Einzug ins Parlament verfehlt hat. Dieses DISS-Journal wirft einen Blick auf europafeindliche und rechtspopulistische Organisierungsversuche, auf rassistische Stimmungen in Duisburg sowie auf kommunale Handlungsansätze gegen Rechts. Wir weisen außerdem darauf hin, dass die zeithistorische Forschung einen größeren Beitrag zur Erforschung der extremen Rechten leisten könnte.

Der DISS-Journal-Schwerpunkt „Demokratie und/oder Kapitalismus?“ beschäftigt sich mit der Vertrauenskrise der repräsentativen Demokratie im Hinblick auf die aktuellen demokratietheoretischen Debatten im Spannungsfeld zwischen autoritären und scheinbar liberalen Politikansätzen. Der Frage nach den Gestaltungsspielräumen einer Demokratisierung stellen sich die Beiträge zum neoliberalen Charakter, zum Paradox der Zeitoptimierung und zum Neoliberalismus. Dass es nicht so einfach ist mit der Wahrheit und einem ethisch begründeten Wahrsprechen, ist ebenfalls Thema dieser Ausgabe.

Inhalt:

  • Die Alternative für Deutschland – neue Kraft im rechten Lager?
    Ein Kommentar von Alexander Häusler
  • Der Bundestagswahlkampf der NPD 2013 im Kontext bürgerlicher Proteste
    Von Benjamin Kerst
  • „Wir sind Rheinhausen!“
    Versuch einer Topographie der rassistischen Stimmung gegen Zuwanderinnen und Zuwanderer in Duisburg
    Von Bente Gießelmann
  • Lokal Denken, lokal Handeln?
    Kommunale Handlungsansätze in der zivilgesellschaftlichen Intervention gegen Rechtsradikalismus
    Von Thomas Bürk
  • Alter Wein in neuen Schläuchen oder die Zementierung tradierter Stereotype
    Eine Rezension von Michael Lausberg
  •  „Die Ereignisse erinnern fatal an die rassistische Pogromstimmung von Anfang der1990er Jahre.“
    Presseerklärung des DISS
  • Demokratie und/oder Kapitalismus?
    Vorschläge aus der AG Demokratie des DISS, zur Diskussion gestellt
  • Repräsentative Demokratie in der Vertrauenskrise
    Von Helmut Kellershohn
  • Gibt es eine Demokratie ohne Kapitalismus?
    Von Wolfgang Kastrup
  • Welche diskurstheoretische Arbeitsperspektive bietet die Demokratiedebatte?
    Von Anton Meier
  • (Wie) kann kritische Wissenschaft für demokratische Politik von Nutzen sein?
    Zehn Thesen von Siegfried Jäger
  • Der Kongo, Lampedusa und die „Festung Europa“
    (K)eine Rezension zu David Van Reybrouck: Kongo
    Von Siegfried Jäger
  • Der neoliberale Charakter
    Ein Kommentar von Urich Brieler
  • „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“
    Das Paradox der Zeitoptimierung
    Von Niels Brockmeyer
  • Wie entfaltet sich die lokale Macht des Neoliberalismus?
    Versuch einer dispositivanalytischen Betrachtung
    Von Anton Meier
  • Im Dienst der neoliberalistischen Gouvernementalität
    Eine Rezension von Siegfried Jäger
  • Wer schreibt die Geschichte des Rechtsextremismus?
    Von Robin Heun
  • Mogelpackung „Deutsche Sprachwelt
    Die Plattform für alle, die Sprache lieben“
    Von Siegfried Jäger
  • Schlechte Parrhesia
    Der rechte Philosoph und die Wahrheit
    Ein kurze Betrachtung von Siegfried Jäger
  • Projekt „Spurensuche“
    Zur Verfolgungsgeschichte von Sinti und Roma in der Region NRW
    Von Martin Dietzsch

DISS-Journal 25 erschienen

DISS-Journal 25 (Juli 2013)

Die neue Ausgabe des DISS-Journal ist als PDF-Datei abrufbar.

titel-dissjournal25

 

Besen sind Geräte zum Saubermachen. Werden sie zum Symbol, können sie aber weitaus mehr. In der Walpurgisnacht fliegen die Hexen zum Blocksberg, um sich dort mit dem Teufel zu paaren. Wie man Vampire mit Kruzifix und Knoblauch in Schach halten kann, so konnte man „Zigeuner“ im Mittelalter mit dem Besensymbol abschrecken. Seit Monaten wird nun diskutiert, was mit den Neueinwanderer_innen geschehen soll, die man nicht mehr Zigeuner nennt, sondern wahlweise „Sinti und Roma“ oder „Bulgaren und Rumänen“. Dabei taucht auch der Besen wieder auf – gesehen in Duisburg-Hochfeld. Im Schwerpunkt des vorliegenden DISS-Journals geht es um antiziganistische Diskurse, Gegenstrategien und um Integrationskonzepte.

„DISS-Journal 25 erschienen“ weiterlesen