Monatliches Archiv für April, 2010

Netzfundstück: Wir tanzen nicht zu eurer Bolognese

DISS-Autor Nils Spil­ker ver­öf­fent­lichte in der aktu­el­len Aus­gabe der Zeit­schrift ana­lyse & kri­tik den Artikel

Wir tan­zen nicht zu eurer Bolo­gnese
Die Regie­rung der Pre­ka­ri­tät im neo­li­be­ra­len Bildungssystem

Bitte lesen Sie die­sen Arti­kel auf dem Blog des Unrast-Verlages und kau­fen sich die Zeit­schrift ana­lyse & kri­tik.

Von Niels Spil­ker erscheint dem­nächst in der Edi­tion DISS:

Die Regierung der Prekarität
Niels Spil­ker
Die Regie­rung der Pre­ka­ri­tät
Zur neo­li­be­ra­len Kon­zep­tion unsi­che­rer Arbeits­ver­hält­nisse
Edi­tion DISS Band 27
ISBN 978–3-89771–756-5

Die Deutsche Gildenschaft und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus

Im „Dienst an der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Revo­lu­tion“
Die Deut­sche Gil­den­schaft und ihr Ver­hält­nis zum Natio­nal­so­zia­lis­mus

Autor: Hel­mut Kellershohn

[Bitte beach­ten Sie den Link zum Down­load des kom­plet­ten Tex­tes am Ende die­ses Blog­ein­trags]

Die Geschichte der Deut­schen Gil­den­schaft (DG), einer aka­de­mi­schen Kor­po­ra­tion, die mitt­ler­weile auf eine rund acht­zig­jäh­rige Tra­di­tion zurück­bli­cken kann, ist aufs engste mit der Geschichte der deut­schen Jugend­be­we­gung, ins­be­son­dere mit der der Bün­di­schen Jugend ver­bun­den. Frei­lich ist selbst die Exis­tenz die­ser Kor­po­ra­tion einer grö­ße­ren Öffent­lich­keit im all­ge­mei­nen nicht bekannt, so daß es sinn­voll erschei­nen mag, zunächst ein Kurz­por­trät der Gil­den­schaft vor­an­zu­schi­cken, um von dort aus die Fra­ge­stel­lung nach dem Ver­hält­nis der Gil­den­schaft zum Natio­nal­so­zia­lis­mus auf­zu­wer­fen. ‚Die Deut­sche Gil­den­schaft und ihr Ver­hält­nis zum Natio­nal­so­zia­lis­mus’ weiterlesen …

Pro NRW und Die Reise nach Absurdistan

Autor: Michael Lausberg

Die Merkez-Moschee in Duis­burg der „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Reli­gion“ (DITIB) ist eine isla­mi­sche Gebets­stätte im Stadt­teil Duisburg-Marxloh. Im Jahre 2004 wurde beschlos­sen, die pro­vi­so­ri­sche Moschee in einer frü­he­ren Zechen­kan­tine durch einen Moschee­neu­bau zu erset­zen. In einem eigens dafür gebil­de­ten Bei­rat saßen Ver­tre­te­rIn­nen der christ­li­chen Kir­chen, der Par­teien und aller rele­van­ten gesell­schaft­li­chen Grup­pen Marx­lohs. Die Moschee, die am 26.10.2008 eröff­net wurde, ist eine der größ­ten in der Bun­des­re­pu­blik. An der offi­zi­el­len Ein­wei­hung nah­men der katho­li­sche Bischof von Essen, Felix Genn, der Prä­ses der Evan­ge­li­schen Kir­che im Rhein­land, Niko­laus Schnei­der, Minis­ter­prä­si­dent Jür­gen Rütt­gers und der Prä­si­dent des Amtes für reli­giöse Ange­le­gen­hei­ten der Tür­kei, Ali Barda­koglu, teil.1

In das Gebäude ist eine Begeg­nungs­stätte mit einer Islam-Bibliothek/Islam-Archiv, einem Bis­tro und meh­re­ren Semi­nar­räu­men inte­griert. Die Moschee mit einer inter­re­li­giö­sen und inter­kul­tu­rel­len Begeg­nungs­stätte steht unter dem Motto „Dia­log unter der Kup­pel“, das ein Mit­ein­an­der der Kul­tu­ren und Reli­gio­nen ermög­li­chen soll.2

Kurz nach der Eröff­nung der Merkez-Moschee hetzte Pro NRW gegen den Neu­bau, der „als Sym­bol der schlei­chen­den Isla­mi­sie­rung“ bezeich­net wurde.3 Ver­schwie­gen wurde von Pro NRW jedoch, das Pro NRW-Mitglied Gün­ther Kis­sel die Roh­bau­ar­bei­ten der Moschee durch­führte.4 ‚Pro NRW und Die Reise nach Absur­dis­tan’ weiterlesen …

  1. Frank­fur­ter All­ge­meine Zei­tung vom 25. Okto­ber 2008 []
  2. www.ditip-du.de/index.php?option=com_content&view=frontpage&Itemid=61 []
  3. Laus­berg, M.: Die Pro-Bewegung. Geschichte, Inhalte, Stra­te­gien der „Bür­ger­be­we­gung Pro Köln“ und der „Bür­ger­be­we­gung Pro NRW“, Müns­ter 2010, S. 68 []
  4. Köl­ner Stadt-Anzeiger vom 27.11.2007 []