Tags Archiv für 'Anti-Islam-Propaganda'

EuroPhantasien (1995) als e-book

Der lange ver­grif­fene Band  Euro­Phan­ta­sien von Irm­gard Pinn und Mar­lies Weh­ner aus dem Jahr 1995 ist jetzt als e-book in unse­rem Text­ar­chiv abruf­bar (Kli­cken Sie bitte auf die Abbil­dung des Covers).

Irm­gard Pinn und Mar­lies Weh­ner
Euro­Phan­ta­sien
Die isla­mi­sche Frau aus west­li­cher Sicht

Elek­tro­ni­sche Fas­sung, erstellt im Juli 2010
Copy­right 1995/2010: DISS

Aus dem Vor­wort der Auto­rin­nen (1995):

Das west­li­che Bild der Mus­li­min basiert wesent­lich auf Pro­jek­tio­nen »abend­län­di­scher« Werte und Gefühle. Es ist Bestand­teil eines Gegen­ent­wur­fes zur »euro­päi­schen Zivi­li­sa­tion« und dient in ers­ter Linie der Kon­sti­tu­tion und Sta­bi­li­sie­rung einer deut­schen bzw. »abend­län­di­schen« Iden­ti­tät. Uns geht es im fol­gen­den weni­ger darum – und das sei vorab beson­ders betont –, wie es in isla­mi­schen Län­dern nun wirk­lich zugeht oder was wirk­lich im Koran über die Frau gesagt wird. Unser Anlie­gen ist es viel­mehr, Kli­schee­bil­der und deren Kon­struk­ti­ons– und Repro­duk­ti­ons­prin­zi­pien auf­zu­zei­gen sowie die Dis­kus­sion dar­über anzu­re­gen, wie Mecha­nis­men der Aus­gren­zung auch in pro­gres­si­ven, lin­ken, femi­nis­ti­schen, inter­na­tio­na­lis­ti­schen Krei­sen wir­ken, wel­che Funk­tion sie haben und wie der­ar­tige Denk– und Hand­lungs­blo­cka­den über­wun­den wer­den könnten.“

Der lange ver­grif­fene Band Euro­Phan­ta­sien von Irm­gard Pinn und Mar­lies Weh­ner aus dem Jahr 1995 ist jetzt als e-book in unse­rem Text­ar­chiv abrufbar.

Pro NRW und Die Reise nach Absurdistan

Autor: Michael Lausberg

Die Merkez-Moschee in Duis­burg der „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Reli­gion“ (DITIB) ist eine isla­mi­sche Gebets­stätte im Stadt­teil Duisburg-Marxloh. Im Jahre 2004 wurde beschlos­sen, die pro­vi­so­ri­sche Moschee in einer frü­he­ren Zechen­kan­tine durch einen Moschee­neu­bau zu erset­zen. In einem eigens dafür gebil­de­ten Bei­rat saßen Ver­tre­te­rIn­nen der christ­li­chen Kir­chen, der Par­teien und aller rele­van­ten gesell­schaft­li­chen Grup­pen Marx­lohs. Die Moschee, die am 26.10.2008 eröff­net wurde, ist eine der größ­ten in der Bun­des­re­pu­blik. An der offi­zi­el­len Ein­wei­hung nah­men der katho­li­sche Bischof von Essen, Felix Genn, der Prä­ses der Evan­ge­li­schen Kir­che im Rhein­land, Niko­laus Schnei­der, Minis­ter­prä­si­dent Jür­gen Rütt­gers und der Prä­si­dent des Amtes für reli­giöse Ange­le­gen­hei­ten der Tür­kei, Ali Barda­koglu, teil.1

In das Gebäude ist eine Begeg­nungs­stätte mit einer Islam-Bibliothek/Islam-Archiv, einem Bis­tro und meh­re­ren Semi­nar­räu­men inte­griert. Die Moschee mit einer inter­re­li­giö­sen und inter­kul­tu­rel­len Begeg­nungs­stätte steht unter dem Motto „Dia­log unter der Kup­pel“, das ein Mit­ein­an­der der Kul­tu­ren und Reli­gio­nen ermög­li­chen soll.2

Kurz nach der Eröff­nung der Merkez-Moschee hetzte Pro NRW gegen den Neu­bau, der „als Sym­bol der schlei­chen­den Isla­mi­sie­rung“ bezeich­net wurde.3 Ver­schwie­gen wurde von Pro NRW jedoch, das Pro NRW-Mitglied Gün­ther Kis­sel die Roh­bau­ar­bei­ten der Moschee durch­führte.4 ‚Pro NRW und Die Reise nach Absur­dis­tan’ weiterlesen …

  1. Frank­fur­ter All­ge­meine Zei­tung vom 25. Okto­ber 2008 []
  2. www.ditip-du.de/index.php?option=com_content&view=frontpage&Itemid=61 []
  3. Laus­berg, M.: Die Pro-Bewegung. Geschichte, Inhalte, Stra­te­gien der „Bür­ger­be­we­gung Pro Köln“ und der „Bür­ger­be­we­gung Pro NRW“, Müns­ter 2010, S. 68 []
  4. Köl­ner Stadt-Anzeiger vom 27.11.2007 []