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Beifall für den Bürgerkrieger

 
 

Vor weni­gen Tagen erschien in der Edi­tion DISS im Unrast-Verlag ein Band mit Ana­ly­sen zu den Reak­tio­nen der deut­schen Öffent­lich­keit auf die Anschläge des rech­ten Ter­ro­ris­ten Anders Beh­ring Brei­wik am 22.7.2011 in Nor­we­gen. Der Band ent­hält auch einen Bei­trag von DISS-Mitarbeiter Mar­tin Diet­zsch, in dem er die unmit­tel­ba­ren Reak­tio­nen auf die Anschläge in den bei­den wich­tigs­ten Haß-Blogs und deren Kom­men­tar­spal­ten ana­ly­siert. Der Text wurde Ende August / Anfang Sep­tem­ber 2011 verfasst.

Ange­sichts der neu bekannt­ge­wor­de­nen Fak­ten über rech­ten Ter­ror in Deutsch­land bekom­men die von ihm gefun­de­nen bil­li­gen­den Äuße­run­gen zum Rechts­ter­ror, die man nicht als puber­tie­rende Gewalt­fan­ta­sien abtun kann und die ‚welt­an­schau­lich’ grun­diert sind, beson­de­res Gewicht.

Wir ver­öf­fent­li­chen hier eine stark gekürzte Fas­sung sei­nes Bei­tra­ges. Die gedruckte Fas­sung ent­hält außer­dem als Beleg eine Fülle von Original-Zitaten, die wir hier im Inter­net so nicht prä­sen­tie­ren möch­ten. Aus­las­sun­gen sind kennt­lich gemacht, die Fuß­no­ten fin­den sich eben­falls nur in der gedruck­ten Fassung.

Das Buch ist erhält­lich in jeder guten Buch­hand­lung oder direkt beim Unrast-Verlag.

Cover "Das hat doch nichts mit uns zu tun", Edition DISS

Regina Wam­per / Eka­te­rina Jadt­schenko / Marc Jacob­sen (Hg.)
„Das hat doch nichts mit uns zu tun!„
Die Anschläge in Nor­we­gen in deutsch­spra­chi­gen Medien

ISBN: 978–3–89771–759–6
184 Sei­ten, 18 Euro

 

 

Agent dunk­ler Mächte, Irrer oder einer von uns?
Die deutsch­spra­chi­gen Hass-Blogs und die Anschläge von Oslo

Autor: Mar­tin Dietzsch

Wie wür­den die ein­schlä­gi­gen deut­schen Blogs und ihr Fuß­volk auf die Anschläge in Oslo und Utøya rea­gie­ren? Das frag­ten wir uns im DISS, als wir beschlos­sen, eine Ana­lyse die­ses ein­schnei­den­den dis­kur­si­ven Ereig­nis­ses zu erstel­len. Würde der Mas­sen­mord von Oslo ihnen spür­bar scha­den? Wür­den sie ange­sichts des Mas­sen­mords zumin­dest zeit­weise ihren Ton mäßi­gen (sei es aus tak­ti­schem Kal­kül, sei es auf­grund von kri­ti­scher Selbst­re­flek­tion)? Wür­den viel­leicht sogar einige Expo­nen­ten den Aus­stieg aus der Bewe­gung voll­zie­hen? Oder würde das Kal­kül des Atten­tä­ters auf­ge­hen, des­sen Ziel auch eine wei­tere Radi­ka­li­sie­rung des eige­nen Milieus gewe­sen ist? Der fol­gende Bei­trag soll die­sen Fra­gen nach­ge­hen — vor allem anhand der unmit­tel­ba­ren Reak­tio­nen auf die Anschläge auf den zwei meist­fre­quen­tier­ten deutsch­spra­chi­gen Hass-Blogs der Szene, dem neo­na­zis­ti­schen Altermedia-Deutschland und dem Anti-Islam-Blog Poli­ti­cally Incor­rect (PI).

Der Mör­der und das Web 2.0

Die Mons­tro­si­tät der Tat Anders Beh­ring Brei­viks zeigte sich nicht nur in der Zahl der Opfer, nicht nur in der Tat­sa­che, dass er vor allem Kin­der und Jugend­li­che aus­wählte und nicht ein­mal nur, dass er sie mit Schuss­waf­fen von Ange­sicht zu Ange­sicht ermordete.

Bei rechts­ter­ro­ris­ti­schen Anschlä­gen in der Ver­gan­gen­heit gab es sehr oft keine Beken­ner­briefe. Die Tat stand für sich. Desta­bi­li­sie­rung der demo­kra­ti­schen Gesell­schaft, Ver­un­si­che­rung der Bevöl­ke­rung, Angst und Schre­cken bei den Opfern und beim poli­ti­schen Geg­ner, all das stellte sich von allein ein.

Bei den Anschlä­gen von Oslo und Utøya ist das anders. Der Täter ist äußerst mit­teil­sam und weiß sich zu arti­ku­lie­ren. Er sieht sich als Teil einer gro­ßen Bewe­gung und will mit sei­ner Tat einen bewaff­ne­ten Arm die­ser Bewe­gung initi­ie­ren. Er wirbt um Mit­strei­ter und Nach­ah­mer. Der Anschlag soll das Start­si­gnal für einen lang andau­ern­den Bür­ger­krieg sein. Ohne einen sol­chen Krieg stehe der unver­meid­li­che Unter­gang bevor. Mit Krieg erfolgt die Befrei­ung — vor allem auch vom inne­ren Feind. Er schreibt selbst, die aller­meis­ten Men­schen wür­den ihn heute wegen sei­ner Tat has­sen. Erst im Ver­laufe des Krie­ges und der unver­meid­li­chen Pola­ri­sie­rung in zwei Lager würde sich das ändern und er würde dann als Held ver­ehrt. Die Radi­ka­li­sie­rung der Gegen­seite als Reak­tion ist Teil des Kal­küls und wird des­halb sogar begrüßt. Im Krieg gibt es nur noch Freund und Feind.

Brei­vik hat sich aus­führ­lich im Inter­net zu Wort gemel­det: Ein youtube-Video soll eine Kurz­fas­sung sei­ner Welt­an­schau­ung ver­mit­teln. Die Lang­fas­sung besteht aus einer über 1.500 Sei­ten umfas­sen­den Text­da­tei mit dem Titel „2083 – A Euro­pean Decla­ra­tion of Inde­pen­dence“, die in der Presse als „Mani­fest“ bezeich­net wird, Brei­vik selbst spricht von „com­pi­la­tion“. Mit dem Mas­sen­mord vom 22.7.2011 wollte der Täter die Auf­merk­sam­keit der Welt­öf­fent­lich­keit und von poten­ti­el­len Nach­ah­mern auf die­sen Text len­ken. Ca. 70–80% des Kon­vo­lu­tes stam­men nicht von Brei­vik selbst, son­dern sind von ihm — meist mit Quel­len­an­gabe — aus Bei­trä­gen der soge­nann­ten „islam­kri­ti­schen“ Blog­ger­szene zusam­men­ge­stellt wor­den, weil er sie für ideo­lo­gisch grund­le­gend hält. Brei­vik selbst war in den Jah­ren der Vor­be­rei­tung sei­ner Tat in die­ser Szene aktiv, betei­ligte sich rege an Dis­kus­sio­nen sowohl in nor­we­gisch– als auch in eng­lisch­spra­chi­gen Foren und pflegte zahl­rei­che inter­na­tio­nale Kon­takte über sei­nen Facebook-Account. Dabei fiel er nie son­der­lich auf. Er schwamm wie ein Fisch im Was­ser im Web 2.0 des „islam­kri­ti­schen“ Milieus.

Der bri­ti­sche Guar­dian machte sich die Mühe, die Internet-Quellen, die Brei­vik in sei­nem Kon­vo­lut benennt, aus­zu­wer­ten und die 525 Links und deren Ver­knüp­fun­gen unter­ein­an­der in einer inter­ak­ti­ven Karte dar­zu­stel­len. Laut dem Guar­dian „ent­hüllt Brei­viks Mani­fest eine Sub­kul­tur natio­na­lis­ti­scher und isla­mo­pho­ber Web­sites, die die euro­päi­sche und die ame­ri­ka­ni­sche extreme Rechte ver­bin­den in einer para­no­iden Alli­anz gegen den Islam und die auch ver­wur­zelt ist in eini­gen demo­kra­tisch gewähl­ten Par­teien.“ Als Zen­trum des Net­zes macht er drei sog. „counter-jihad“ Web­sites aus, als zen­trale Ideo­lo­gen fun­gie­ren Giselle Litt­man, alias Bar Ye‘or, die glaubt, die euro­päi­schen Eli­ten hät­ten sich gegen ihre Völ­ker ver­schwo­ren, um den Kon­ti­nent den Mus­li­men aus­zu­lie­fern, der Nor­we­ger Peder Jen­sen, alias Fjord­man und der Ame­ri­ka­ner Robert Spen­cer, der die Web­site „Jihad Watch“ betreibt.

Die deut­sche Szene kommt in der Karte des Guar­dian zwar vor, ist aber auf­grund der Sprach­bar­riere stark unter­be­lich­tet. Das Gedan­ken­gut, das Brei­vik über­nahm und pro­pa­gierte und aus dem er seine schreck­li­che Kon­se­quenz zog, kur­siert auch in deut­scher Übersetzung.

[…]

Alter­me­dia und die Anschläge von Oslo und Utøya

Die erste Altermedia-Reaktion auf die Anschläge erfolgte am 23.7. unter dem Betreff „Abt. Schlim­mer Fin­ger: Gewalt­tä­ti­ger Anti-Sozialdemokratenprotest in Nor­we­gen“. Der Täter Brei­vik könne kein Rechts­ex­tre­mer sein, schließ­lich nannte er in sei­nem Facebook-Profil den Nor­we­gi­schen Wider­stands­kämp­fer Max Manus als einen sei­ner Vor­bil­der, und „bei die­sem [handle es sich] um einen Ter­ro­ris­ten […], der wäh­rend der deut­schen Besat­zungs­zeit in Nor­we­gen Anschläge auf deut­sche und nor­we­gi­sche Ein­rich­tun­gen ver­übte“. Wer gegen Hit­ler­deutsch­land ist, kann kei­ner von uns sein, lau­tet die schlichte Logik. Der Autor unter­ließ es dann aber nicht, trotz­dem seine Sym­pa­thie für Brei­viks Mord an sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Kin­dern und Jugend­li­chen durch­bli­cken zu las­sen: „wobei man bei des­sen Anschlags­zie­len frei­lich mil­dernde Umstände wal­ten las­sen muß“. Einen kri­ti­schen Kom­men­tar kon­terte der Autor: „Brauchst du ne Packung Tempo für die Trä­nen? […] Kommt davon wenn man sich in schlechte Gesell­schaft begibt. Die Gören kön­nen sich dafür ja bei ihren roten Eltern bedan­ken — oder bei der zustän­di­gen Frei­mau­rer­loge.“ Einen wei­te­ren kri­ti­schen Kom­men­ta­tor beschimpfte er: „Ja glaubst du sel­ten dumme Nuß denn, man müßte sich für sol­che Ansich­ten heute noch genieren?“

In der Kom­men­tar­spalte äußer­ten zahl­rei­che Leser mit reflex­haf­ter Gewiss­heit, es handle sich um eine Aktion unter ‚fal­scher Flagge‘, initi­iert von Geheim­diens­ten, Geheim­or­ga­ni­sa­tio­nen oder sons­ti­gen dunk­len Mäch­ten. Ver­schwö­rungs­my­thi­sches Den­ken ist in der Szene so weit ver­brei­tet und so tief ver­an­kert, dass die Auto­ren es nicht ein­mal für nötig hal­ten, auch nur das geringste Indiz für ihre Behaup­tun­gen anzu­füh­ren. Die zweite Ver­leug­nungs­stra­te­gie in einer gan­zen Reihe von Bei­trä­gen argu­men­tierte, dass jemand, der Hit­ler und den bio­lo­gi­schen Ras­sis­mus ablehnt, ein Bünd­nis mit der israe­li­schen Rech­ten befür­wor­tet und sogar Mit­glied in einer Frei­mau­rer­loge sei, nie­mals ein Rechts­ex­tre­mer sein könne. Die Tat werde durch Medi­en­ma­ni­pu­la­tion der extre­men Rech­ten in die Schuhe geschoben.

Sol­che Ver­leug­nungs­stra­te­gien sind nichts Unge­wöhn­li­ches. Sie fin­den sich auch — leicht vari­iert — in allen ande­ren rech­ten Foren, gleich wel­cher Strö­mung. Was die Beson­der­heit von Alter­me­dia aus­macht ist, dass man hier zusätz­lich eine ganze Reihe von Wort­mel­dun­gen — auch von regel­mä­ßi­gen Kom­men­ta­to­ren — fin­det, die die Anschläge ganz offen billigen.

[…]

Am fol­gen­den Tag mel­dete sich der Altermedia-Betreiber wie­der zu Wort („Abt. Kabumm: Von Har­ten und Zar­ten — Ein Nach­schlag in Sachen Oslo“) und soli­da­ri­sierte sich noch ein­mal mit Breivik.

 „Unse­ren hie­si­gen Sen­si­bel­chen jedoch, die sich ges­tern ob des angeb­li­chen Zynis­mus­ses unse­rer ers­ten Betrach­tung über den Osloer Anschlag empör­ten, möch­ten wir an die­ser Stelle sagen, daß wir davon nicht einen Satz zurück­neh­men. Statt des­sen emp­feh­len wir unse­ren Lesern drin­gend ein­mal sel­ber über die weise Maxime des eng­li­schen Phi­lo­so­phen John Stuart Mill nach­zu­den­ken, die da lau­tet: ‚Eine Per­son mit Über­zeu­gung hat so viel Kraft wie 100.000, die nur Inter­esse haben.‘“

Die Sen­tenz von John Stuart Mill hatte Brei­vik als Motto auf sei­nem Facebook-Account benutzt.

Die Bot­schaft kam zumin­dest bei einem Teil des Altermedia-Publikums an, wie exem­pla­risch der fol­gende Bei­trag zeigt:

Rein­geist (Jul 24, 2011 at 10:46): „Einer der ein Zei­chen setzt ist mehr wert als hun­derte Dumm­schwät­zer. Die Ereig­nisse dort zei­gen, was ein Ein­zi­ger der ent­schlos­sen ist zu han­deln errei­chen kann, wenn es denn wirk­lich so pas­sierte. Wider­stand ist Widrstand und da ist es egal ob er angeb­lich christ­lich oder heid­nisch ist. Und in einem hat er abso­lut recht, der mul­ti­kul­tu­relle Selbst­mord muss unter allen Umstän­den gestoppt wer­den, denn sonst haben unsere Kin­der sowieso keine Zukunft! […] Auf alle Fälle ist es das erste Kampf­si­gnal gegen Multi-Kulti, das welt­weit eine Wir­kung hat. Jetzt wis­sen diese Heuch­ler, egal wo sie sind, sie sind nir­gends sicher!“

Lei­der muss man davon aus­ge­hen, dass es sich bei den zitier­ten (und den vie­len aus Platz­man­gel weg­ge­las­se­nen) Äuße­run­gen nicht nur um ver­bal­ra­di­kale Phan­ta­sien von Schreib­tisch­hel­den han­delt, son­dern dass sich dar­un­ter die eine oder andere tickende Zeit­bombe befin­den könnte. Auch wenn sich die ideo­lo­gi­sche Begrün­dung unter­schei­det, wähnt man sich doch ähnlich wie Brei­vik in einem tota­len Krieg gegen den sel­ben Feind. Kri­ti­siert wird allen­falls die Aus­wahl der Opfer — und auch das nicht etwa, weil sie Kin­der und Jugend­li­che waren, son­dern nur weil es sich um „nor­di­sche“ Euro­päer handelte.

Poli­ti­cally Incorrect

[…]

Jar­gon einer Parallelwelt

PI ver­sucht in sehr aggres­si­ver Form, den Islam als ver­bre­che­ri­sche Reli­gion und Mus­lime als Bedro­hung dar­zu­stel­len. Alle, die das nicht so sehen, wer­den eben­falls zum Feind erklärt: dar­un­ter der aller­größte Teil des poli­ti­schen Esta­blish­ments und die gesamte Linke ein­schließ­lich SPD und sogar Teile der CDU. Der gemein­same ideo­lo­gi­sche Nen­ner der PI-Akteure ist ein mili­tan­ter Antiegalitarismus.

Ins­be­son­dere in den Kom­men­tar­spal­ten herrscht ein Ton, der manch­mal eher an einen Lynch­mob erin­nert. Das ist noch unap­pe­tit­li­cher zu lesen als bei Alter­me­dia. Man kann hier haut­nah beob­ach­ten, wie die ‚Ver­ro­hung der Mit­tel­schicht‘ sich anfühlt.

Das ist — auch ange­sichts des gewal­ti­gen Umfangs des Text­kor­pus — schwer dar­stell­bar. Es genügt nicht, exem­pla­risch einige spek­ta­ku­läre Zitat­fet­zen anein­an­der­zu­rei­hen. Wir haben es mit einem bri­san­ten, sek­ten­ar­ti­gen Milieu zu tun, das sich in sei­ner her­me­ti­schen Par­al­lel­welt gegen­sei­tig bestärkt und hoch­stei­gert. Allem Anschein nach wird die Kom­men­tar­spalte von den Betrei­bern stark mode­riert, kon­tro­verse oder gar geg­ne­ri­sche Bei­träge wer­den, wenn man den Beschwer­den von Akteu­ren Glau­ben schen­ken darf, rigo­ros her­aus­zen­siert. So ver­wun­dert es nicht, dass das Mei­nungs­spek­trum der aller­meis­ten PI-Kommentare ziem­lich homo­gen anmutet.

Viel­leicht kann man das PI-Milieu Außen­ste­hen­den anhand des spe­zi­el­len Jar­gons erschlie­ßen, der sich dort inzwi­schen her­aus­ge­bil­det hat. Bei­spiel­haft ist hier z.B. die Ver­wen­dung des Neo­lo­gis­mus „Musel“ (abge­lei­tet von Musel­mane), eine durch­weg abwer­tend gebrauchte Bezeich­nung für Mus­li­min­nen und Muslime.

Im Juli 2011 ergab eine Aus­wer­tung des PI-Archivs über 22.000 Fund­stel­len in über 5.600 Dis­kus­si­ons­strän­gen. Wir fan­den hun­derte abwer­tende Kom­po­sita. Hier nur eine kleine Aus­wahl, die auch schon in einer blo­ßen alpha­be­ti­schen Anein­an­der­rei­hung einen Ein­druck ver­mit­telt, wie sich diese Form der ‚Islam­kri­tik‘ artikuliert:

Abgrei­fer­mu­sels abmu­seln Anti­mu­sel­front Anti-Musel-Kampf Anti-Musel-Spray asozial-vermuselt aus­ge­mu­selt Bal­kan­mu­sel Berufs­mu­sel Blut­sau­ger­mu­sel Brüll­mu­sel Drecks­mu­sel durchmu­selt Eman­zen­mu­se­lin­nen Ent­mu­sel­fi­zie­rung Ent­mu­se­lung Erz-Musel Geheim­mu­sel Gender-Musel-Tum Ghet­to­mu­sels Gut­men­schen­mu­sel­ver­ste­her Halb­mu­sel Hartz4-Musel Haus­mu­sel­schwein­chen Heul­mu­sel Hin­ter­grund­mu­sel­män­ner Innen­mu­sel­mi­nis­ter Inzucht­mu­seln Kopflappen-Musel-Frauen Kryp­to­mu­sels Lügen­mu­sels Mes­ser­mu­sel Mord­mu­sel Mul­ti­mu­sel­kulti Muse­l­ab­grund Musel-Abkömmling Musel­ab­schaum Musel­acke Musel­a­cken­pfaffe Musel­af­fen­arsch­loch Musel­agent Musel­agi­ta­to­rin Musel­alarm Musel-angehaucht Musel­an­schlag Muselant Musel­an­ten­bas­tarde Musel­an­ten­tum Musela­nus Muselarsch Muselarsch­krie­cher Musel­auf­stände Musel-Bagage Muselb­ama Musel­bande Musel­bar­ba­ren Musel­be­dro­hung Musel­be­fehl Musel-Besatzer Musel­bes­tie Musel-Bimbo Musel­bla­gen Musel­blick Musel­blut Musel­bock Musel­bonze Musel­bratze Musel­braut Musel­brut Musel­bun­des­kanz­ler Musel-CDU Museld­ari­täts­zu­schlag Musel­deutsch­land Musel-Dezimierungs-Ministerium Musel­dödel Museldreck Musel-Dreckskultur Musel­ein­fuhr Musel-Einschleimer Musel­fa­schis­mus Musel­frage musel­frei Musel­ge­fick Musel­ger­ma­nen Musel-Geschmeiss Musel­ge­sin­del Musel­ge­socks Musel­gold Musel­hengst Musel­hexe Musel­hor­den Muselhu­ren Musel­in­fekt Muse­l­in­va­sion Musel-Inzucht Musel­jagd Musel­knecht­schaft Musel-Kollaborateur Musel­ku­schel­staat Musel­la­cke Musel­lobby Musel­lü­gen Musel­ma­den Musel­ma­fia Musel­ma­nen­be­kämp­fung Musel­ma­nen­lieb­chen Musel­ma­nen­pro­blem Musel­ma­nen­schäd­ling Musel­ma­nen­schlä­fer Musel­mist Musel­mob Musel­mons­ter Musel­mo­ral Musel­müll Musel­nase Musel-Neger Musel-Obama Musel-Okkupanten Musel­pack Musel­pä­dos Musel-Parasiten Musel­pest Musel­plage Musel-Polizisten Musel­rasse Musel­ratte Musel­re­ser­vat Musel­ropa Musels­ab­ber Musel-Sackratte Musel-Satanus Musel­schäu­ble Musel­scheu­sal Musel­schlampe Musel­schwanz Musel­schwein Musel­treib­jagd Musel­tusse Muse­lun­ge­heuer Musel­un­we­sen Musel­ver­bre­cher Musel­ver­schwö­rung musel­ver­seucht Musel­ver­ste­her Musel­weib­chen Musel­wei­ber Ober­mu­sel RAF-Musel-Ströbele Spreng­mu­sel Tarn­kap­pen­mu­sel Ter­ror­mu­sel Ver­mu­se­lung Wan­der­mu­sel Win­del­mu­sel Zot­tel­mu­sel Zwergmusel.“

Per­sil­schein vom Verfassungsschutz

Laut einem Bericht der Badi­schen Zei­tung [27.7.2011] schätzt der Ver­fas­sungs­schutz auch nach den Anschlä­gen von Oslo und Utøya PI als unbe­denk­lich ein, weil es nicht in das Schema sei­nes untaug­li­chen Extre­mis­mus­be­griffs passt:

PI ist nicht rechts­ex­tre­mis­tisch‘, heißt es dort. Schließ­lich sei die Web­seite pro-israelisch, pro-amerikanisch und bekenne sich nach­drück­lich zum Grund­ge­setz. Als Früh­warn­sys­tem soll der Ver­fas­sungs­schutz die freiheitlich-demokratische Grund­ord­nung zwar auch gegen andere Bedro­hun­gen ver­tei­di­gen. Doch auch hier muss der Geheim­dienst pas­sen. ‚Es fehlt bei PI an einem ein­heit­lich ver­fas­sungs­wid­rig ori­en­tier­ten Per­so­nen­zu­sam­men­schluss‘, so die BfV-Sprecherin. Des­halb liege keine Bestre­bung im Sinne des Ver­fas­sungs­schutz­ge­set­zes vor. Weil die Anti-Islamhetzer nicht vom Ver­fas­sungs­schutz beob­ach­tet wer­den, weiß die­ser auch nicht, wie groß und gewalt­be­reit die­ses Spek­trum ist.“

[…]

Poli­ti­cally Incor­rect und die Anschläge von Oslo und Utøya

Die erste Mel­dung über die Anschläge erfolgte auf PI bereits am 22.7. um ca. 17:30: „Brea­king News: Bomben-Anschlag in Oslo“. Um ca. 22:00 legte ein PI-Redakteur nach: „Warum bombt Islam aus­ge­rech­net in Oslo?“.

PI-Redakteur Kewil schrieb: es steckt „ver­mut­lich eher eine Split­ter­gruppe der loka­len Alkaida in Nor­we­gen dahin­ter. Wie in Skan­di­na­vien üblich, gab man sich in Oslo immer libe­ral, hat jeden Ver­bre­cher auf­ge­nom­men und machen las­sen und nie mehr aus­ge­wie­sen, siehe etwa Mul­lah Kre­kar (Foto).“

Illus­triert ist der Bei­trag mit dem Foto eines alten Man­nes mit lan­gem Bart.

Die Reak­tion der meis­ten PI-Leser war eupho­risch. Viele Kom­men­tare ver­höhn­ten die „Frie­dens­re­li­gion“ Islam und drück­ten die Hoff­nung auf Zulauf zur Bewe­gung aus.

Einige Auto­ren gin­gen wei­ter und sahen die Zeit reif für einen Gegenschlag.

[…]

Als ab 19:24 erst­mals durch­si­ckerte, dass nach Nach­rich­ten­lage „ein wei­ßer Skan­di­na­vier“ als Täter gelte, war die Ent­täu­schung groß. Es müsse sich um einen Kon­ver­ti­ten han­deln oder gar um ein groß ange­leg­tes Täu­schungs­ma­nö­ver der Medien.

Die meis­ten PI-Nutzer lie­ßen sol­che Nach­rich­ten kalt, und man­che hiel­ten bis zum nächs­ten Tag an der Ver­sion vom mus­li­mi­schen Anschlag fest. Als der Autor Aaron um 21:09 vor­sich­tig andeu­tete, es könn­ten „wirk­lich Rechts­ex­tre­mis­ten“ gewe­sen sein, ern­tete er noch wütende Kommentare.

Spä­ter mach­ten es sich viele PI-Kommentatoren dann ein­fach und erklär­ten Brei­vik zum irren Ein­zel­tä­ter und sich selbst zu den eigent­li­chen Opfern, da sie wahr­heits­wid­rig mit des­sen Taten in Zusam­men­hang gebracht wür­den und ihnen nun eine ver­nich­tende Repres­si­ons­welle von staat­li­cher Seite bevorstünde.

Eine große Rolle als Ver­leug­nungs­stra­te­gie spiel­ten aber auch beim PI-Publikum Ver­schwö­rungs­pha­ta­sien. Anders als bei Alter­me­dia stan­den im Mit­tel­punkt der Ver­schwö­rung aber meist keine Geheim­dienste oder Geheim­ge­sell­schaf­ten, son­dern gleich die nor­we­gi­sche Regie­rung selbst. Mehr­fach wurde eine Ana­lo­gie zum Reichs­tags­brand 1933 kon­stru­iert, wobei eine eher linke Vari­ante der Geschichts­deu­tung die­ses Ereig­nis­ses zu Grunde gelegt wurde, die Nazis hät­ten den Reichs­tag in einer geplan­ten Aktion selbst ange­zün­det. Es wurde so unter­stellt, die sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Regie­rung Nor­we­gens hätte ihre eigene Jugend mas­sa­kriert, um Islam­kri­ti­ker in Miss­kre­dit zu brin­gen und in Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger zu sperren.

[…]

Sehr spät däm­merte dann doch auch so man­chem PI-Leser, dass alles auf einen rech­ten Ter­ror­an­schlag hin­deu­tete. Doch der Täter könne dann nur „Rechts­ex­tre­mist“ oder „Nazi“ sein und damit habe man selbst­ver­ständ­lich nichts zu tun.

[…]

Erst am Mor­gen des 23.7. gegen 7:50 Uhr erfolgte von der PI-Reaktion ein Dementi der Mel­dung vom Vor­tag, frei­lich ohne sich für die gezielte Des­in­for­ma­tion zu entschuldigen[.]

[…]

In der Kom­men­tar­spalte häuf­ten sich nun die Wort­mel­dun­gen, die Ver­ständ­nis für das Atten­tat zum Aus­druck brachten[.]

[…]

Gegen 14:15 erschien am 23.7 unter dem Titel „Fall Anders B. eine kon­ser­va­tive Kata­stro­phe“ ein redak­tio­nel­ler Bei­trag, der sehr unge­wöhn­lich für PI war. Brei­viks Kon­vo­lut war zu die­sem Zeit­punkt noch nicht bekannt, es waren aber Brei­viks Ein­träge in einem nor­we­gi­schen Anti-Islam-Blog, der mit PI ver­gleich­bar sein dürfte, in gesam­mel­ter Form ver­öf­fent­licht wor­den. Zwar fin­det auch hier eine Ver­leug­nung durch Patho­lo­gi­sie­rung des Täters statt. Der unge­nannte PI-Autor lässt aber eine gewisse Bereit­schaft zur Selbst­kri­tik anklin­gen, die über ein blo­ßes tak­ti­sches Weg­du­cken hin­aus­zu­ge­hen scheint.

[…]

Falls die Ein­schät­zung stimmt, dass in die­sem Bei­trag auch ehr­li­ches Erschre­cken zum Aus­druck kam, so gleicht der Autor doch dem Zau­ber­lehr­ling, der seine eigene Schöp­fung nicht mehr unter Kon­trolle hat. Das PI-Milieu ist so her­me­tisch, dass man dort von innen nichts ver­än­dern könnte und jedem Mit­wir­ken­den, des­sen Gewis­sen sich mel­det, kann man nur drin­gend den Aus­stieg empfehlen.

Es gab nur ganz ver­ein­zelte vor­sich­tige Zustim­mung, die meis­ten Reak­tio­nen waren ableh­nend, und diese Ableh­nung stei­gerte sich bis hin zu einer kaum ver­hoh­le­nen Bil­li­gung des Bürgerkrieges.

Ein Dis­ku­tant erwog ernst­haft, ob Brei­vik in der Zukunft als ein neuer Stauf­fen­berg gefei­ert wer­den würde[.]

[…]

Ein ande­rer gab die Losung aus, nicht der Islam sei der Haupt­feind, son­dern die Regie­run­gen, die die eth­nisch homo­ge­nen euro­päi­schen Natio­nen ver­ra­ten. Brei­vik erklärte er zum psy­cho­pa­thi­schen Pro­dukt der Völkermischung.

[…]

Den Höhe– und vor­läu­fi­gen End­punkt die­ser inhalt­li­chen Zuspit­zung lie­ferte ein län­ge­rer Bei­trag des Blog­gers mit dem Pseud­onym Michael Mann­hei­mer, der offen­bar im PI-Milieu über große Auto­ri­tät ver­fügt. Seine Deu­tung des Anschlags als Fanal für einen legi­ti­men Bür­ger­krieg deckt sich frap­pie­rend mit dem Selbst­bild des Atten­tä­ters, obwohl des­sen Kon­vo­lut zu die­sem Zeit­punkt noch gar nicht bekannt war.

[…]

Nach die­sem Bei­trag ver­stumm­ten die gemä­ßig­ten Stim­men ganz, und es gab eine Welle der Zustim­mung in Form von kur­zen Zurufen

Danke für die­sen sach­li­chen und kon­struk­ti­ven Bei­trag!“ „Danke für die­sen wich­ti­gen Kom­men­tar.“ „Danke Michael Mann­hei­mer für diese kla­ren Worte!“ „Zustim­mung zum Bei­trag.“ „Cha­peau!“ „Danke für die­sen Bei­trag und seine klare Bot­schaft.“ „Rich­tig !!“ „Dem ist nichts hinzu zufü­gen.“ „Den Kom­men­tar von Michael Mann­hei­mer halte ich für sehr zutreffend.“

In den Stun­den nach den Anschlä­gen war der Ser­ver von PI durch die zahl­rei­chen Zugriffe stark über­las­tet. Des­halb kamen auch die Redak­teure beim Löschen miss­lie­bi­ger Kom­men­tare kaum nach. Und so flutsch­ten auch einige wenige kri­ti­sche Kom­men­tare durch die Zensur.

Kor­rek­tur: (23. Jul 2011 02:27): „Man liest hier STÄNDIG gewalt­ver­herr­li­chende Kom­men­tare die sich gegen Linke, Mos­lems, Rich­ter, Akti­vis­ten, Punks, Poli­ti­ker rich­ten. Gut­men­schen, die “Berei­chert” gehö­ren, gegen die man “im Bür­ger­krieg” vor­ge­hen wird, die man bei “Nürn­berg 2.0§ bestra­fen wird. Leute, um die es nicht Schade wäre, die man zu gerne mal….,. Ich weiß, das der abso­lute Groß­teil hier nur Tas­ta­tur­hel­den sind, aller­dings gibt es auch ein Pro­mil­le­wert an Leu­ten, die es nicht bei Wor­ten belas­sen. […] bis vor kur­zem wurde jeder Kom­men­tar von mir gelöscht, dabei waren die Bei­träge immer sach­lich und gar­nicht so pro­vo­zie­rend wie ein paar die ich heute geschrie­ben habe.“

Fazit

In bei­den unter­such­ten Hass-Blogs fin­det man zwar auch die Ver­leug­nungs­stra­te­gie, bei dem Täter der Anschläge von Oslo und Utøya handle es sich um einen wahn­sin­ni­gen Ein­zel­tä­ter, mit des­sen wir­ren Zie­len man sich erst gar nicht aus­ein­an­der­set­zen müsse. Es gibt aber dar­über hin­aus Deu­tungs­mus­ter, die man in den Medien des Main­streams sel­ten oder nie fin­det. Brei­vik wird dem jeweils ande­ren Flü­gel der extre­men Rech­ten zuge­ord­net, mit dem man nichts gemein habe: für Altermedia-Fans ist er Israel-Freund, Frei­mau­rer und Anti-Nazi, für PI-Fans ist er Rechts­ex­tre­mist und Nazi. Auf bei­den Sei­ten gibt es viele, die fast reflex­haft ver­schwö­rungs­my­thi­sche Erklä­run­gen bei der Hand haben. Im PI-Publikum sind diese Deu­tun­gen sogar noch radi­ka­ler als bei Alter­me­dia. Dort wird unter­stellt, die Opfer hät­ten sich selbst mas­sa­kriert. Erschre­ckend, und von uns in die­sem Aus­maß nicht erwar­tet, war die mehr oder weni­ger offene Sym­pa­thie mit den Anschlä­gen als Fanal für den als unver­meid­lich ange­se­he­nen oder sogar her­bei­ge­sehn­ten Bür­ger­krieg, die auf bei­den Blogs in vie­len Bei­trä­gen zum Aus­druck kam.

Erschre­cken und Inne­hal­ten ange­sichts der Bes­tia­li­tät des Mas­sen­mords blie­ben die Aus­nahme. Die über­wie­gende Ten­denz der Reak­tio­nen war: wei­ter so wie bis­her, oder eine Radi­ka­li­sie­rung der eige­nen Posi­tio­nen. Letz­te­res trifft ins­be­son­dere auf die anti-muslimischen Haß-Gruppen zu, in denen nicht mehr der Islam, son­dern die west­li­chen Regie­run­gen und demo­kra­ti­schen Bewe­gun­gen und Par­teien zum Haupt­feind erklärt wer­den. Wenn das Kal­kül Brei­viks und ande­rer Hard­li­ner auf­geht, dann bekam diese Bewe­gung mit den Anschlä­gen von Oslo und Utøya ihren bewaff­ne­ten Arm. Auch die gemä­ßig­ten soll­ten ihre Rolle spie­len, wür­den sich aber durch die Dyna­mik der Ent­wick­lung von selbst radi­ka­li­sie­ren. Diese Gemä­ßig­ten haben dem kaum etwas ent­ge­gen­zu­set­zen, denn sie haben ver­in­ner­licht, dass es nur schwarz oder weiß, gut oder böse, Freund oder Feind gibt.

Brei­viks Vor­bild war nicht etwa Al Kaida, wie man­che Kom­men­ta­to­ren schrie­ben, son­dern das Kon­zept des „füh­rer­lo­sen Wider­stands“ (lea­der­less resis­tance), das vom ter­ro­ris­ti­schen Flü­gel der US-amerikanischen extre­men Rech­ten pro­pa­giert wird. Zum Glück fan­den sich bis­her immer nur wenige, die die­ses Kon­zept auto­nom ope­rie­ren­der klei­ner rech­ter Ter­ror­zel­len auch tat­säch­lich umsetz­ten. Es gibt aber auch in Deutsch­land ein Poten­tial, das in ganz ähnli­chen Bah­nen denkt wie Brei­vik und das zur Aktion drängt. Der angeb­lich bevor­ste­hende Bür­ger­krieg, den natür­lich immer die jeweils ande­ren ange­fan­gen haben sol­len, ist nichts, was man ernst­haft abwen­den will, son­dern er soll sieg­reich aus­ge­foch­ten wer­den. Die Dyna­mik des Krie­ges erzeugt dann schon einen Sog, dem sich nie­mand ent­zie­hen kann.

Alles andere als ‚gemä­ßigt’ sind aller­dings auch die Schreib­tisch­tä­ter, die bewusst und skru­pel­los den Bür­ger­krieg her­bei­sch­rei­ben, aber sich selbst nicht die Fin­ger schmut­zig machen wol­len und die glau­ben, sie könn­ten die von ihnen auf­ge­hetz­ten Brei­viks nach began­ge­ner Tat ein­fach als nütz­li­che Idio­ten fal­len lassen.

Sor­gen wir dafür, dass die­ses per­fide Kal­kül nicht aufgeht.

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