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DISS-Journal 19 erschienen

DISS-Journal 19 — Juni 2010

Hier fin­den Sie das kom­plette DISS-Journal 19 als PDF-Datei (8 MB)

Aus dem Inhalt:

Trans­pa­renz und Umge­stal­tung
Die recht­li­che Auto­no­mie der katho­li­schen Kir­che ist unhalt­bar gewor­den
(Jobst Paul)

Well­ness­dis­kurs und neo­li­be­rale Ratio­na­li­tät
All­tags­be­wäl­ti­gung im Zeit­al­ter neo­li­be­ra­ler Ratio­na­li­tät
(Daniel Alings, Jonas Barth, Mathis Eckel­mann, Imo­gen Feld, Phil­ipp Höfe­ner, Mar­tin Hüne­mann, David Kowal­ski und Marina Mohr)

Das Wahr­heits­re­gime pre­kä­rer Ver­hält­nisse
(Niels Spilker)

Are­nen der Iden­ti­tät
Fuß­ball­kul­tur und Ras­sis­mus
(Jens Zimmermann)

Die „Irrun­gen“ eines „Fehl­ge­lei­te­ten“
Der His­to­ri­ker Theo­dor Schie­der und der Natio­nal­so­zia­lis­mus
(Michael Lausberg)

Einer der letz­ten NS-Verbrecher-Prozesse in Deutsch­land
(Regina Wamper)

Exit(us)-Strategie“ in Afgha­nis­tan?
Unser Appell wird täg­lich aktu­el­ler!
(Jür­gen Link)

Kosovo – war da was? Ist da was?
(Eck­art Spoo)

Leben in Viel­falt:
Für eine Poli­tik der Hoff­nung ohne Angst
Ein Mani­fest für ein ande­res Europa

Absage an die Poli­tik der Angst — Inter­view mit Teun A. van Dijk

medico inter­na­tio­nal
Hilfe, die auf Ver­än­de­rung drängt
Inter­view mit Tho­mas Gebauer

Rezen­sio­nen

Ein­bli­cke. Fou­cault­sche und sprach­wis­sen­schaft­li­che Dis­kurs­ana­lyse
(Sieg­fried Jäger)


Neuerscheinung: Lexikon Kritische Diskursanalyse

Der neuste Band in der Edi­tion DISS im Unrast Ver­lag ist ab sofort lieferbar:

Sieg­fried Jäger / Jens Zim­mer­mann (Hg.) in Zusam­men­ar­beit mit der Dis­kurs­werk­statt im DISS
Lexi­kon Kri­ti­sche Dis­kurs­ana­lyse
Eine Werk­zeug­kiste

ISBN: 978–3-89771–755-8
Aus­stat­tung: br., 144 Sei­ten
Preis: 16.00 Euro
Edi­tion DISS Band: 26

Das Lexi­kon Kri­ti­sche Dis­kurs­ana­lyse führt mit annä­hernd zwei­hun­dert Begrif­fen in die theo­re­ti­schen und metho­di­schen Grund­la­gen der Kri­ti­schen Dis­kurs­ana­lyse (KDA) ein. Dar­über hin­aus will diese „Gemein­schafts­ar­beit“ der Dis­kurs­werk­statt auch zen­trale Gedan­ken­gänge dis­kurs­ana­ly­ti­schen und dis­kurs­theo­re­ti­schen Arbei­tens ver­mit­teln. Ein­ge­lei­tet wird der hun­dert­sei­tige Lexi­ko­n­ap­pa­rat durch einen Ein­füh­rungs­auf­satz, der das begriff­li­che Netz der KDA ent­fal­tet und so die Ein­ord­nung der Lexi­kon­ar­ti­kel in den theo­re­ti­schen Gesamt­kon­text erleich­tert. Es kann somit kom­ple­men­tär zur „Kri­ti­schen Dis­kurs­ana­lyse. Eine Ein­füh­rung“ gele­sen wer­den und so ein tie­fe­res Ver­ständ­nis der Theo­rie­ar­chi­tek­tur und des metho­di­schen Vor­ge­hens ermög­li­chen.
Das Lexi­kon rich­tet sich neben Stu­den­tIn­nen und Leh­ren­den an „poli­tisch Prak­ti­zie­rende“ und ver­sucht, für dis­kurs­ana­ly­ti­sche Per­spek­ti­ven auf Poli­tik zu sen­si­bi­li­sie­ren. Die KDA stellt dabei das Rüst­zeug zur Ana­lyse gesell­schaft­li­cher Kon­struk­tio­nen wie z.B. „Gen­der“ oder „Eth­nie“ sowie hege­mo­nia­ler Iden­ti­tä­ten und Poli­tik­for­men zur Ver­fü­gung. Durch das auf diese Weise gewon­nene Ver­ständ­nis dis­kur­si­ver Pro­zesse kön­nen poli­ti­sche Akti­ons– und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men offen­ge­legt und — wo es Not tut — kri­ti­siert wer­den. Als ange­wandte Dis­kurs­theo­rie kann Dis­kurs­ana­lyse sich inter­dis­zi­pli­när kri­tisch mit gesell­schaft­li­chen Deu­tungs– und Wirk­lich­keits­pro­duk­tio­nen aus­ein­an­der­set­zen und es ermög­li­chen, Gegen­stra­te­gien zu hege­mo­nia­ler Poli­tik zu formulieren.